Kundgebung Munderfing 18.November

 

Munderfing 18.November 2017

Begrüßung

Ich begrüße Euch alle recht herzlich bei unserer Kundgebung!

Danke fürs Kommen!

Danke an die Presse!

 

Warum diese Aktion:

Beim Durchfahren habe ich bemerkt, wie gefährlich, da schmal und hochragend, diese Brücken sind!

Bestätigt hat mir das ein Vereinsmitglied aus Munderfing, welches mit dem Rad hier öfters drüber fahren muss, um nach Munderfing zu kommen.

Dieses Problem der engen Querstraßen kennt man bereits von der Umfahrung Altheim (Mühlheimerstraße) und der Umfahrung St. Peter (St. Peter – Aselkam/Fiat Moser).

Hier in Munderfing ist eine Querung aber noch viel gefährlicher angelegt: steil, schmal, unübersichtlich und in der Nacht zusätzliche Gefahr durch Blendung!

Liebe Munderfinger!

Wehrt Euch gegen dieses menschenfeindliche Projekt!

Hier wurde nur für Autos und LKW gebaut!

Für die hier wohnende Bevölkerung wurde absolut nichts investiert!

Warum wurde dieses Projekt so rasch und ohne Rücksicht auf die hier lebende Bevölkerung gebaut?

Wir vom Verein Lebensraum Mattigtal haben einmal versucht, ein LKW Fahrverbot, ausser Ziel- und Quellverkehr, auf der gesamten B 147 zu erwirken.

Die Antwort der Landesregierung lautete folgendermaßen:

„Als Nord-Süd-Verbindung zwischen Braunau und Salzburg gibt es keine Autobahn als Alternative. (zu unserer B 147)

Die Benützung derA 8 und der A 1 oder einer deutschen Autobahn ergäbe unzumutbare Umwege“

 

 

Zusammengefasst bedeutet dies:

Da es keine Autobahnverbindung zwischen der neuen A 94 und der österreichischen A1 gibt, muss diese Straße offen gehalten werden!

Munderfing ist der Beginn einer neuen B 147 durch das Mattigtal von Braunau nach Straßwalchen als Autobahnersatz!

Wollt Ihr das wirklich?

Unsere Forderung

Wir fordern die sofortige Errichtung von ungehinderten Geh- und Radwegen für alle drei Querverbindungen!

Wie das gemacht wird, wissen die Experten! Brückenanbau, neue Brücke, oder bestehende Brücke nur mit einer Fahrspur (durch die Höhe wahrscheinlich nur mit Ampelregelung möglich) wie in St. Peter!

Was hat man Euch versprochen?

„Freie Fahrt!“

Für wen?

Sicher nicht für die hier lebenden Menschen!

Die freie Fahrt gilt alleine dem Transit!

Warum wurde diese Lochnerstraße nicht an die neue Transitstraße angebunden? Offizielle Begründung:

Weil das den Durchzugsverkehr behindern würde!

Freie Fahrt dem Duchzugsverkehr!

Schaut Euch dieses Projekt an: Durchzugsverkehr frei, regionaler Verkehr inkl. Fußgänger und Radfahrerverkehr, stark behindert und äusserst gefährlich noch dazu!

Wir vom Verein fragen uns:
Wohin wollen die Gemeindepolitiker ihr Dorf führen?

Das, was wir hier sehen und erleben, scheint uns ein sehr verantwortungsloses Vorgehen zu sein!

Warum?

  1. Wie dieses Projekt umgesetzt wurde, kann man erkennen, dass die Politker nicht im Sinne der hier ansässigen Bevölkerung entschieden haben! Zerschneidung des Dorflebens! Wo sollen bzw können die Munderfinger in Zukunft Ihre Wohnungen und Häuser bauen? Links und rechts der Transitstraße! Danke!

  2. Bürgermeister Voggenberger und sein Team haben in den letzten 10 Jahren 48 ha Acker- und Wiesenboden endgültig vernichten lassen! Fast eine halbe Million Quadratmeter beste Erde wurde für immer zerstört! In 10 Jahren!

  3. Voggenberger und Co versuchen natürlich davon abzulenken und als honorige Politiker dazustehen: Munderfing ist Klimabündnisgemeinde, Klima Aktiv Partner und hat sogar den Landespreis für Umwelt und Nachhaltigkeit bekommen (wahrscheinlich für die Windräder!). Was für eine Farce! Klimaschutz und Nachhaltigkeit bedeuten doch, die Erde denNachkommen möglichst unversehrt zu übergeben! Eine halbe Million Quadratmeter Grünfläche können das CO2 nicht mehr in den natürlichen Kreislauf zurückbringen und darin binden! Weiters wird der CO2 Ausstoß durch den rasch steigenden Transitverkehr (wohlgemerkt es handelt sich hier um eine „Autobahnverbindung“) flott ansteigen! Dadurch wird der Klimawandel nur beschleunigt!

  4. Familienfreundliche Gemeinde! Auch hier sehen wir die Verhöhnung der hier lebenden Menschen durch die Gemindepolitiker: Es gibt keine gesicherten Schulwege für Eure Kinder. Eure jungen Mütter mit Kinderwagen und Kinder haben keine gefahrlose und einfache Möglichkeit mehr ins Dorf zu kommen! Wir sehen hier keine Geh- und Radwege! Fazit: Nur noch mit dem Auto ist ein relativ gefahrloser Zugang zum Dorf möglich! Das ist sicher nicht familienfreundlich! Die Politiker sind nicht an Familien sondern an Autos und LKW interessiert! Das zur familienfreundlichen Gemeinde!

  5. Ein weiteres Beispiel wie die Politiker die Bevölkerung einlullen: Munderfing hat man zur „Gesunden Gemeinde“ erklären lassen! Vergleichen Sie Munderfing vor 10 Jahren und heute: Wir können beim besten Willen keinen höheren Gesundheitsfaktor oder eventuell denselben Gesundheitsfaktor von damals erkennen! Nein! Munderfing ist innerhalb dieser kurzen Zeit zu einer sehr ungesunden Gemeinde mutiert! Die Umweltbelastung müssen die Anrainer auf Grund der Verantwortungslosigkeit der Politik in Kauf nehmen: Erhöhte Verschmutzung von Luft, Böden und Wasser, zusätzliche Verschmutzung durch Lärm und Licht! Das alles ist erwiesenermaßen gesundheitsschädlich!

 

Mein Wunsch an die Politiker dieser Gemeinde:
Schärft Eure Sinne!

Denkt an die Folgen Eures Tuns!

Rettet, was noch zu retten ist!

Nehmt mit uns Kontakt auf!

Das durch dieses Projekt verschärfte Hochwasserproblem werde ich hier nicht behandeln! Bitte denkt auch darüber nach!

Das sich verändernde Klima kennt keinen Pardon!

Bevor wir zur Darstellung der Verkehrssituation kommen noch ein paar Worte in eigener Sache:


Unser Verein heisst „Lebensraum Mattigtal“ da wir uns gegen die gesamte neue B 147 wehren und unseren Lebensraum halbwegs erhalten wollen!

Wir wollen moderne Verkehrslösungen, die alle Verkehrswege bei der Planung beinhalten, eine sogenannte intermodale Verkehrslösung!

Unser Verein ist ein Umweltverein mit Spendenabsetzbarkeit! Ohne Unterstützung durch die Bevölkerung in Form von Mitgliedschaft und Spenden sind wir handlungsunfähig! Ich möchte diese Gelegenheit auch nutzen, allen bisherigen Spendern ein herzliches Danke Schön zu sagen. Bitte unterstützt uns weiterhin! Es gibt noch viele Möglichkeiten aktiv zu werden! Ihr könnt uns jederzeit kontaktieren!

Im Internet unter „Lebensraum Mattigtal“ findet Ihr unsere Kontaktadresse! Ihr könnt uns schreiben und auch persönlich mit uns Kontakt aufnehmen!

Danke!

 

 

Unser Ziel:

Alle betroffenen Menschen des Schwemmbach– und Mattigtales für diese Probleme sensibilieren und aktivieren!

Bitte nicht passiv zuschauen! Es geht um unsere Kinder und um unsere Enkel!!!

 

Wir bitten um Eure Unterstützung!

Alle Interessierten: nehmt bitte mit uns Kontakt auf!

Nur gemeinsam können wir etwas bewirken!

 

Danke fürs Kommen!

Ein schönes Wochenende!

Zurück