Leserbriefe

Umfahrung Munderfing

Zum Leserbrief von Gerhard Feichtinger in der Ausgabe der Tips vom 13. Dezember 2017:

Wenn Herr Feichtinger schon so lange LKW-Fahrer ist, hätte ihm auffallen müssen,
dass LKW- und PKW-Fahrer, die von Mattighofen kommen und weiter nach Lochen wollen, die neue Superumfahrung nicht benützen können, weil keine Abfahrt zur Straße nach Lochen besteht.

Die von und nach Lochen bestehende, gut ausgebaute Straße wurde mit einer schönen Brücke – im Volksmund schon Sprungschanze benannt – über die Umfahrung versehen.

Das führt dazu, dass kleine und große LKWs, Sattelzüge etcetera nach wie vor durch das Ortsgebiet Munderfing – Einbiegemöglichkeit nach und von Lochen kommend beim Gasthaus Graf – fahren müssen.

Von Mattighofen kommend müssen diese Fahrzeuge vor Beginn der Umfahrung in Munderfing Nord rechts abbiegen und anschließend zwei Kurven– für LKWs relativ eng – durchfahren, um in den Ort und weiter nach Lochen zu gelangen.


Also was da in den Köpfen der Linzer Verkehrsplaner vor sich gegangen ist, kann ich als Laie wirklich nicht verstehen.

von Josef Anglberger
5222 Munderfing

 

Seltsame Umfahrung Munderfing

 

Ich bin Fernfahrer und fahre seit 35 Jahren jährlich rund 130.000

Kilometer durch ganz Europa,aber so etwas ist mir bisher noch nicht untergekommen.

Diese Umfahrung ist einzigartig, besonders die Knoten Munderfing-Nord und Jeginger

Straße, sowie die Anbindung derHaidberger Straße sind unübersichtlich, kompliziert und

teilweise gefährlich ausgeführt.

Und das bei so hohem Flächenverbrauch!

Als Lkw-Fahrer sehe ich große Probleme für die Munderfinger, besonders auch für Fußgeher,

Radfahrer und ältere Leute infolge enger Überführungen und mangelnder Geh- und Radwege.

Das Erschütternde ist, dass die Verantwortlichen auch noch stolz darauf sind, die schlechteste
Variante, die es gibt, umgesetzt zu haben.

Man könnte meinen, sie sind aus einer Weingegend oder Nachbarn einer Brauerei.

von Gerhard Feichtinger

5222 Munderfing

Grinsen und applaudieren

Das Bild der beiden grinsenden Politiker im Rennauto ist sehr peinlich und zeigt deren spätpubertäre Haltung.

Es erinnert mich auch an kommunistische Politiker, die auch immer grinsen und sich selbst applaudieren.

Kein Wort von nachhaltigen Verkehrskonzepten (Ausbau der Bahn, sorgsamer Umgang mit wertvollem Grund und Boden etc.)

Nur weiter so, die zukünftigen Generationen werden die negativen Folgen zunehmend spüren!

Josef Berner, Salzburg

(gebürtiger Innviertler)

Wo waren die Querulanten?

Nun wurde die Umfahrung Munderfing also ohne Protest eröffnet.

Irgendwann wird ja doch jeder vernünftig. Auch die notorischen Querulanten, die sich gegen diese hübsche Straße aufgelehnt haben.

Was ist denn unvernünftig daran, zunehmenden Verkehr frei fließen zu lassen? Auch wer das so nicht einsieht, wird zustimmen, dass die deutsche A94, wenn sie bald von München bis Simbach durchgehend befahrbar ist, eine flotte Anbindung zur A1 braucht.

Wir freuen uns auch schon auf die Weiterführung der neuen B147, vorbei am Naturschutzgebiet, an hübschen Einfamilienhäusern, über Bauernhöfe hinweg, unbeirrt von den Perspektiven betroffener Gemeinden.

Die Querulanten sind diesmal allein schon daran scheitert, dass die meisten berufstätig sind und nicht einmal imstande waren, sich werktags nach Belieben frei zu nehmen.

Da hat sie die Eröffnung am frühen Dienstag Nachmittag kalt erwischt!

Und dass der Festakt „aus Gründen der Sparsamkeit“ nicht öffentlich, sondern im internen Kreis abgehalten wurde, hat sie auch verwirrt.

Übrigens ist es ein hübsches Foto, vom Herrn Landesrat und dem Herrn Bürgermeister.

Sie machen einen so fröhlichen Eindruck in dem KTM X-Bow, in dem sie die Jungfernfahrt der neuen Straße fahren konnten.

Es ja auch ein hübsches Auto, und so zukunftsweisend vernünftig! Wie die neue Straße. Es lacht sich leicht, wenn...

Ferdinand Bruckner, Mondsee

Wann gibt es erste Stürze?

Zu der Aussage von Herrn Steinkellner,dass die Umfahrung Munderfing an sieben Stellen „niveaufrei“ gekreuzt und damit sicher überquert werden kann: Niveaufrei ist nicht gleich sicher. Niveaufrei bedeutet: nicht auf gleichem Niveau kreuzen sondern durch Überführung oder Tunnel.

Ich bin mir sicher, dass alle Gesetze und alle Abstände und Fahrbahnbreiten und und und... eingehalten wurden.

Aber nachdem sowieso schon immens viel Grünfläche vernichtet wurde, wäre es auf ein paar Quadratmeter mehr auch nicht mehr angekommen, und die Menschen die in den umliegenden Ortsteilen wohnen, hätten wenigstens etwas Sicherheit beim Überqueren der Umgehungsstraße – sofern man es überhaupt schafft – bei schneeglatter Fahrbahn hochzukommen.

Und zur niveaufreien Tunnelvariante nach Haidberg: Hier möchte ich alle die für den Bau Verantwortlichen einladen, mit mir, jetzt im Winter um vier Uhr früh den Hindernisparkour ohne Unfall zu meistern.

Nachdem unsere – und das muss auch einmal gesagt werden – wirklich sehr engagierten Gemeinde-Mitarbeiter ja nicht mit dem Winterdienst überall gleichzeitig sein können, werden diese, aus welchem Grund auch immer, eingebauten Kurven sehr spannend.

Bin mal gespannt, wann es die ersten Stürze gibt. Eventuell schon, sollte meine Einladung angenommen werden, bei der gemeinsamen Fahrt mit dem Rad?

Karl Fröhlich, per E-Mail

 

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